UMS ’n JIP gehört zu den ungewöhnlichsten Schweizer Ensembles für Neue Musik der Gegenwart und mit über 70 Konzerten und über 10 Werkaufträgen/Jahr zu den aktivsten ihrer Art weltweit : Mit Stimme, Blockflöte und Elektronik arbeiten sie konsequent, virtuos und sexy an der Schnittstelle zwischen musikalischer Avantgarde und Pop, zwischen analoger und digitaler Performance, zwischen Konzert und Musiktheater und waren mit über 200 uraufgeführten Werken zu Gast an den wichtigsten Festivals für Neue Musik Europas, den USA, Russlands und Chinas. 2011 gewinnen sie das prestigeträchtige Dreijahresstipendium MusiquePRO des Kantons Wallis. Musikalisch werden Sie von Irvine Arditti gecoacht. Mit der Kammeroper FOUR setzen Sie nach dem Medienwahn (TWO) und dem Sprachenbabylon (THREE) die Schöpfung/das Schöpferische in den Mittelpunkt. Den Widerspruch zwischen Sinnfragen und ihrem täglichen Scheitern greifen UMS ’n JIP in gewohnt ironisch-verspielter Weise auf. Augenzwinkernd durchschreitet FOUR die sieben Schöpfungstage musikalisch und verweist dabei auf Stockhausens « Licht » ebenso wie auf Haydns « Schöpfung » oder Dvoraks Neunte, während sich mikrotonale Kompositionen mit musikalischen Mobiles und Electrobeats abwechseln, so dass man aufgrund der harten Schnitte in der Grauzone von « ora et labora » und « Eros et Bolero » hängen bleibt… Spartanisch, intelligent, fantasievoll !

